// Wichtige Infos und Praxisurlaub

Notfallsprechstunde an Wochentagen außer Mittwoch von 07 - 07 Uhr 45 und von 11 - 12 Uhr. Ab dem 01.01.2015 gilt aufgrund der hessenweiten Notdienstumstrukturierung bei hausärztlichen Notfällen nur noch die Notfall-Nummer 116-117. Bei lebensbedrohlichen Notfällen die 112. Wir haben aktuell keine urlaubsbedingte Praxisschließung geplant. Unsere Praxis ist jeweils am Freitag, dem 12.04., 03.05., 31.05., 21.06., 26.07. und 23.08.2019 betriebsbedingt geschlossen. Alle anwesenden Ärzte in Lollar übernehmen in dringenden Fällen die Versorgung. Aufgrund der KV-Brückentagsregelung sind die Praxen auch 2019 an einzelnen Tagen geschlossen. Die Daten werden an dieser Stelle demnächst veröffentlicht. Am Di. 05.03.2019 (Fasching) ist unsere Praxis nachmittags geschlossen

// Sprechzeiten, Terminsprechstunde

Montag und Dienstag:
8 - 11 Uhr und 15 - 18 Uhr
Mittwoch:
nur nach Vereinbarung
von 9 - 12 Uhr
Donnerstag:
8 - 11 Uhr und 15 - 18 Uhr
Freitag:
8 - 11 Uhr

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Telefon: 06406-1655

Fax: 06406-74267

Notfallnummer: 116 117


Dr. med. Uwe Speier

Facharzt für Allgemeinmedizin, Zusatzbezeichnung Sportmedizin und Naturheilverfahren
Schwerpunkte: Naturheilverfahren, Akupunktur, Sportmedizin, Ernährungsberatung

Lebenslauf

Dr. med. Uwe Speier wurde als einziger Sohn einer Arbeiterfamilie am 18.02.1959 in Gießen geboren und wuchs in Lollar auf, wo er zunächst die Grundschule und später die Clemens-Brentano-Schule besuchte. Im Jahr 1970 wechselte er zur 7. Klasse an das Liebiggymnasium nach Gießen, wo er 1979 mit dem Abitur abschloß. Nach einer halbjährigen Überbrückungstätigkeit bei den Buderuswerken in Lollar bis zur Einberufung zur Bundeswehr, begann Dr. Speier nach Abschluss der Reserveoffizierslaufbahn als Sanitätsoffiziersanwärter das Studium der Medizin.

Studium und Promotion

  • Medizinstudium an der Phillips-Universität in Marburg von 1981 - 1984 und an der Justus Liebig Universität mit Praktischem Jahr bis 1987
  • Staatsexamen am 15. Mai 1987 in Gießen
  • Approbation am 05. Juni 1987 in Gießen
  • Promotion 1992 am Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf

    Berufliche Tätigkeit

  • Assistenzarzt in Innere Medizin und Chirurgie im Bundeswehrkrankenhaus Gießen Mai 1987 bis Oktober 1988
  • Truppenarzt in der Luftwaffenstaffel Pinneberg von November 1988 bis Dezember 1991
  • Assistenzarzt in Innere Medizin und Chirurgie im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg-Wandsbek
  • Zum 01.10.1993 Niederlassung in Lollar in der allgemein-medizinischen Gemeinschaftspraxis mit Dr. med. Bernd Maykemper in der Gießener Straße 37. Dr. Uwe Speier ist Mitglied der Ärztekammer Hessen. Die Berufsordnung kann unter dort unter info@laekh.de angefordert werden.

    Facharztausbildung und Zusatzbezeichnungen

  • Facharzt für Allgemeinmedizin 28. August 1992
  • Arzt für Sportmedizin 02.Oktober 1991
  • Arzt für Naturheilverfahren 16. August 1993
  • Arzt für Palliativmedizin 30. Januar 2009

    Weitere wissenschaftliche Tätigkeit/Betätigungsfelder

    Dr. Uwe Speier ist Moderator des hausärztlichen Pharmakotherapie-Qualitätszirkels Lollar/ Staufenberg/Lumdatal und des Qualitätszirkels der niedergelassenen Ärzte Marburg/Gießen mit dem Schwerpunkt „Internistische Krankheitsbilder“.
    Des Weiteren ist Dr. Uwe Speier als Referent der HÄVG (Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft) im Rahmen der HZV (Hausartzentrierten Versorgung) und als Obmann des Bereiches Lollar/Staufenberg/Lumdatal, beisitzender Obmann des ÄBD Gießen/Mittelhessen und in dieser Funktion verantwortlich für den ÄBD (Ärztlicher Bereitschaftsdienst) Mittelhessen tätig.
    Neben dem gesamten Spektrum der hausärztlichen Versorgung sind die Schwerpunkte von Dr. Uwe Speier die sportmedizinische Beratung und Trainingsempfehlung, Ernährungsberatung und naturheilkundliche Therapien.

    Privat, Hobbies

    Dr. Uwe Speier ist verheiratet mit der Krankengymnastin Sabine Speier.

    Dr. Speier ist Mitglied der Vereine DLRG Lollar, der TSG Lollar, dem Radverein Germania Lollar und der Eintracht Lollar. Ebenfalls Mitglied und im Vorstand tätig ist er beim Skiclub Flotte Bretter Staufenberg und dem Förderverein des Hallenbades Lollar/Staufenberg.

    Neben dem Reisen, Lesen und Freundschaften pflegen ist das größte Hobby von Dr. Speier der Sport. Schon als Schüler immer recht sportlich ist er im Winter gerne auf Alpin- aber auch Langlaufskiern unterwegs. Recht spät erst begann er mit dem Radfahren und auch dem Laufen. So wurden im Laufe der Jahre einige Marathons gelaufen und auch Radmarathons (Strecken über 200 km) absolviert. Regelmäßig begleitet Dr. Speier die Radtruppe des Lollarer Radvereins zur Partnerstadt Brassac in Frankreich, einer Strecke von exakt 1.000 km die in der Regel alle 2 Jahre in 6 Tagen bewältigt wird. Absoluter bisheriger Radsporthöhepunkt war jedoch die Teilnahme am „Härtetest“, dem Radrennen von Trondheim nach Oslo über 545 km und 4.000 Höhenmeter, welches in knapp unter 19 Stunden in einem Rutsch bewältigt wurde. Aus der Kombination Laufen, Radfahren und später dann noch Schwimmen ergab sich zwangsläufig die Sportart Triathlon. Erstmals im Alter von 44 Jahren als Wettkampf betrieben konnte auf der Olympischen Distanz (1,5-40-10 km) in Gießen der Sieg in der Altersklasse erreicht werden. Ein Jahr später im Jahr 2005 und erneut 2006 absolvierte Dr. Speier in Frankfurt dann die Königsdisziplin, den Ironman (3,8-180,42,2 km) und konnte sowohl in der Altersklasse als auch im Gesamtfeld im vorderen Drittel finishen. Im Jahr 2007 wurde im Herbst eine Gruppen-Radtour von Lollar nach Calbrien in Italien über gesamt 2.500 km in 14 Tagen durchgeführt und im Jahr 2010 ging es in 16 Tagen von Lollar nach Abrantes in der Nähe von Lissabon in Portugal über 2.700 km.

    Veröffentlichungen

    Ernährungstipps in der Schul-Mediothek
    Veröffentlichung vom 01.11.2013 im Gießener Anzeiger - LOLLAR
    BRENTANO-SCHULE Uwe Speier referierte aus 20 Jahren Erfahrung:
    Richtiges Verhalten besser als Medikamente

    (sl). „Bewusste Ernährung, Option für eine gesunde Lebensweise“ hieß der Vortrag, in der Mediothek der Clemens-Brentano-Europa-Schule (CBES), den Dr. Uwe Speier hielt, der seit 20 Jahren in Lollar als Allgemeinmediziner praktiziert, mit der Zusatzbefähigung Sportmedizin und Naturheilverfahren. Thomas Zwerina hieß die Zuhörer willkommen und wies auf weitere Veranstaltungen hin. Am 11. November gibt es einen weiteren Vortrag aus der Reihe Gesundheit mit dem Lollarer Arzt Andreas Bitterlich und am 17. November um 17 Uhr eine Kulturveranstaltung mit einer musikalischen Soiree. Alle Veranstaltungen finden in der Mediothek statt.
    „Eine falsche Ernährung kann die Ursache vieler Krankheiten sein“, begann Dr. Speier. Er werde als Arzt fast täglich mit den Auswirkungen von Fehlernährung und Bewegungsmangel in der Praxis konfrontiert. Dabei betonte er, dass sich durch eine gesunde Lebensweise mehr erreichen lasse als mit Tabletten. 2010 hatten die Ausgaben für die Gesundheitskosten 287 Milliarden Euro betragen, mit steigender Tendenz. „Ein nicht unerheblicher Teil könnte durch eine gesündere Lebensweise eingespart werden“, sagte er.
    Die aktuelle Situation in Deutschland sieht so aus, dass 57 Prozent der Männer und 54 Prozent der Frauen übergewichtig sind, davon sind sogar 17 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen so fettleibig, dass man von Adipositas spricht. Nach einer Studie nimmt das Gewicht der Menschen zu, sobald Wohlstand einkehrt. Sehr gefährlich sei bei Übergewicht vor allem Bauchfett. Dann erläuterte er den Body-Mass-Index (BMI), der in Europa zwischen 21 und 25 betragen sollte. Die Formel ist: Körpergewicht geteilt durch Körpergröße mal Körpergröße = BMI. Nicht zu empfehlen seien aber strikte Diäten, da diese einen Jo-Jo-Effekt hervorrufen. Man sollte vielmehr, wenn man schon abnehmen wolle, dies langsam und kontinuierlich mit Sport und Ernährungsumstellung tun, denn starke Gewichtsschwankungen belasten den Körper. Dr. Speier gab 14 Empfehlungen zu einer gesunden Lebensweise. „Wer gesund alt werden will, sollte früh anfangen, aber es ist nie zu spät“, sagte er und auch, dass Untersuchungen belegen, dass 70-Jährige, die Sport treiben oft noch eine Leistungsfähigkeit von 30-35 Jährigen erreichen.
    Lebensmittel, die man täglich verzehren sollte, seien vor allen Dingen Obst und Gemüse, roh oder gedünstet, aber auch Hülsenfrüchte und Nüsse sowie vor allem hochwertige Pflanzenöle. Weißmehl erteilte er eine Absage, da dies weder Vitamine noch Ballaststoffe enthält. Das gelte auch für Zucker. Rotes Fleisch begünstigt das Darmkrebsrisiko, man sollte den Verzehr bei Wurst- und Fleischprodukten überhaupt auf 500 Gramm pro Woche beschränken. Dann sprach er Fastfood und Pommes frites an. Bei diesen entstehen durch die Hitze in der Fritteuse Transfette, die Fettablagerungen in den Zellwänden begünstigen. Auch höhere Mengen an Alkohol bedeuten ein Krebsrisiko für den Kehlkopf. Ein Glas Wein oder Bier kann vertreten werden, wenn es dabei bleibt. „Eine große Gefahr geht auch vom Rauchen aus, denn es erhöht fast dramatisch das Risiko für alle Krebsarten“, sagte er.
    Ein Riesenmarkt für die Industrie sind die sogenannten Nahrungsergänzungsmittel, denen er eine eindeutige Absage erteilte. „Wer sich gesund ernährt, braucht keine Zusatzstoffe.“ Abschließend gab er noch den Tipp: Niemals mit leerem Magen einkaufen, und beim Fernsehen oder am Computer nicht zu essen, da dies unkontrolliert geschehe.